Ein Surfer zum Verlieben – Violet Truelove

Es stand schon seit einiger Zeit bei mir im Bücherregal. Nur war meine Stimmung nicht die richtige, um mir den Liebesroman einer Erfolgsautorin zu gönnen. Immer wieder schaute ich mir das Cover an und stellte das Buch doch zurück.

Vor ein paar Tagen wurde ich mutig und begann zu lesen. Nach wenigen Seiten wurde mir klar, dass ich es so schnell nicht mehr aus der Hand legen würde.
Die ganze Zeit überwältigen mich Gefühle. Liebe, Angst, Unsicherheit, Wut und ein kleiner Hass.
Geschickt versteht es die Autorin, damit zu spielen, mich fest an die Handlung zu binden. Mal stehe ich hinter Lisurferndsay, – dann wieder kann ich als Mann Warden verstehen.
Ein turbulenter Roman, der mich keine Minute zur Ruhe kommen lässt. Zufall, Liebe und Missverständnisse am laufenden Band.

Lest es, und ihr werdet mich verstehen, ich liebe dieses Buch. 

Ganz nebenbei gibt uns Linsay Lovejoy auch noch Nachhilfe im Schreiben eines Betsellers. Die magische Seitenzahl 200 bringt mich zum Schmunzeln. 

Dass dieses Buch weniger die Männer verschlingen, sondern eher nach den ersten fünfzig Seiten zuklappen, kann ich lächelnd verstehen. Astralkörper, Waschbrettbauch, Muskeln ohne Ende und Stiernacken, die Idole der Frau, passen weniger zu lesenden Herren. Da wird man an den morgendlichen Blick in den Spiegel denken, und sich zuflüstern: ich gehöre hier nicht dazu.

 

Der erste Roman derviola1 erfolgsverwöhnten Bestsellerautorin Lindsay Lovejoy handelt von dem hartgesottenen Profisurfer Palmer Warden.

In Erklährungsnot gerät die Autorin, als die Vorlage für diese Romanfigur, Der Surfstar Warden Palmerin ihr Leben tritt. Kann der Bad Boy den Traumtypen aus ihren Romanen das Wasser reichen?

Oder muss Lindsay erkennen, dass sie all die Jahre für ein Produkt ihrer Fantasie geschwärmt hat?

 

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