Leipzig liest – Claudia Winter

Lesung1Am Donnerstag Abend stand die Lesung von Claudia Winter auf meinem Programm. Im Rahmen der Veranstaltungen um Leipzig liest fand in der Thalia Buchhandlung ihre Lesung aus Die Wolkenfischerin statt.

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Freundlich wurde ich von den Mitarbeiterinnen begrüßt und nahm vorne Platz. Als Claudia eintraf, waren alle bereitgestellten Sitzplätze belegt. Jeden Zuhörer begrüßte sie mit Handschlag. Etwas, das ich vorher noch auf keiner Lesung erlebt hatte.

Als sie sich setzte, hieß uns die Dame von der Bücherei willkommen. Auch  der Goldmann Verlag bedankte sich bei Claudia Winter und den Gästen. Dann ging es los.
Zuerst gab uns die Autorin eine kleine Zusammenfassung des Buches.

Lesung4Die Lesung begann mit der Vorstellung eines kleinen Mädchens. Aus der Sicht von Gwenaeles, der Name spricht sich wohl Gwenal aus, las sie aus dem Buch. Gespannt hörten wir zu. Das kleine Mädchen fühlte sich von außen zornig und von innen leer. Mit ihrer Mama und Schwester saß sie im Zug nach Paris. Es ging zu Velérie, ihrer Tante. Deren meerwasserblaue Augen durchschauten sie schon auf dem Bahnhof, als wäre ihre Haut aus Glas.

Nach fünfzehn Minuten beendete sie den Part. Die zweite Protagonistin, Claire, bekam unsere Aufmerksamkeit. Claire Durant hatte sich gewitzt bei einem Berliner Gourmet-Magazin nach oben gearbeitet. Sie gab sich als gewandte Pariserin. Ein Anruf ihrer Mutter schockierte sie. Die lag in der Bretagne im Krankenhaus. Für fünf Wochen sollte sie ihre kleine gehörlose Schwester betreuen. Das passte so gar nicht in ihr Konzept.

Lesung5So stellte uns die Autorin ihre Hauptpersonen kurz vor. Das gehörte machte allen Lust auf mehr. Sie erzählte von den Rezepten aus der Region im Buch. Von ihrer Recherche vor Ort und im Netz. So ließ sie den gemütlichen Abend ausklingen. Viele Zuhörer kauften ihre Bücher und ließen sie sich von Claudia signieren.
Für mich ein gelungener Abend in Leipzig, danke dafür.

 

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